11. Juni 2016

Ich glaube




Ich weiß nicht wirklich woher es kommt aber Elfen, Feen und Märchengestalten haben mich schon immer in ihren Bann gezogen. Als kleines Mädchen hockte ich stundenlang, bewegungslos  im Garten, unter Hecken und Bäumen, zwischen Blumen und im Lavendelstrauch meiner Omi um sie zu entdecken. Bis auf zerstochene Beine und Zweige in den Haaren, hatte ich nichts vorzuweisen aber das konnte mich nie erschüttern.
 




Glauben heißt nicht sehen.






Ich verschlang Alles, was ich finde konnte. Bei mir türmten sich immer schon die Bücher. Lesen war, nach malen und singen, mit das Allerliebste aber es hat schon seinen Grund, warum einige Titel meiner Bücher lauten: Irische Elfenmärchen, Lady Cottingtons geheimes Elfenalbum, Elfen - ihre Zauber und wie man sie entdeckt, How to see faeries, Flower faeries, Unter dem Elfenmond, Tanz der Feen, Good faeries- bad faeries, The Cottingley faeries, Das große Buch der Geister und und und…
 









Wie alt ich auch wurde, Elfen und Feen wurden nie langweilig. Immer noch schleicht eine heimliche Faszination mit ihnen einher. Der Zauber aus der alten Zeit hat etwas Magisches und Geheimnisvolles, was mich einfach nicht loslässt.



 


Was mir immer die größte Angst gemacht hat, als ich merkte, dass ich älter wurde, war dass ich meinen Blick verlieren könnte. Die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen. Abzustumpfen und die Fantasie und Magie in den ganzen Kleinigkeiten um mich herum nicht mehr wahrzunehmen.  Ich habe immer versucht, mir die Liebe zu der Anderswelt und zum Anders sein nicht nehmen zu lassen. Mich auszuleben, wo ich konnte, meine Fantasie frei zu entfalten und ich bin stolz darauf, das mich Mitschüler mit ihren Faibles für Boygroups, Markenklamotten und Discobesuchen nicht in meinem Weg gehemmt haben.







Ich glaube -  an Übernatürliches, an die Kraft der Natur, an Liebe und das es Dinge gibt, die größer sind als wir Alle – dafür muss man kein Esoteriker oder Religionslehrer sein. Man muss sich nur die Welt und seine Ansicht darauf ein bißchen offen halten. Eine Tür zum Tellerrand. Ich finde, dass man sich den Glauben an Etwas, die Magie im Herzen, grade heute in unserer hektischen Zeit, ein bißchen bewahren muss. Der Glaube hat schon immer Berge versetzt.
Und ohne ihn würde ich das, was ich heute tue, nicht können.




Kommentare:

  1. *hach* Das Hast du sehr schön geschrieben. Man sieht deinen Bildern diesen Glauben an. Ich Versuche immer noch diesen glauben für meine Tochter aufrecht zu halten.
    Ich finde es nämlich wunderbar.

    Liebe Grüße
    Dany

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  2. Ich habe deinen Text nicht gelesen,
    weil ich so von deinen Zeichnungen fasziniert war, bzw bin!
    Ich bewundere es, wenn man so toll malen kann!!!

    Herzliche Grüße,
    Biene

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