22. Februar 2015

Das neue Schlafzimmer



Neulich hatte ich mich dazu entschlossen, dass Schlafzimmer ganz neu zu machen.
Tildafein und allerliebst musste es natürlich werden.

Also griff ich zum Pinsel und strich ersteinmal alle Möbel wunderbar weiß,
verzierte sie daraufhin mit kleinen Blümchen und dann durfte ich 
meiner Dekolust frönen.  

 Dazu gehören bei mir natürlich rosa-umrahmte Hasenbilder
und süße kleine Postkarten.
 Natürlich darf auch mein Sammelgeschirr dabei nicht fehlen.
Die Waschschüssel mit Krug für die Morgentoilette
und die kleinen Schmuckschätze werden in der kleinen
Zuckerdose aufbewahrt.
Dann noch Rosen in die Kanne.
 Ich nähte auch wieder.
Wunderbar süße tildafeine Kissen und einen großen Quilt.
 Darin kann man sich in dem riesigen weißen Bett 
richtig einkuscheln, wie eine Prinzessin.
Ich habe in alle Kissen duftenden Lavendel gefüllt.
 Und ich nähte mein erstes Grannykissen.
Süß gell?
Ich hatte ja, als ich krank war, viel Zeit zum liegen 
und da hab ich spontan mal mit youtube das Häkeln gelernt.
Jetzt umhäkele ich einfach alles, was mir in die Finger fällt.
 Einen großen weißen Schrank hab ich natürlich auch.
 Darin hängen alle meine Lieblingskleider und Strickjacken.


Nein, Nein, Nein.
Das ist natürlich alles Quatsch*g*

Leider gehört dieses wunderbare Zimmerchen nicht mir, sondern einer 
richtigen Prinzessin.
(Ich bin leider viel zu groß.)
Aber für Hasenprinzessinnen hat das Zimmer genau die richtige Größe.

 Prinzessin Herminchen hat sich auch schon breitgemacht und sich in den 
tildafeinen Lavendeltraum fallen lassen.
Und in dem gemütlichen Stuhl lässt sich herrlich schmöckern oder 
einfach nur die winzigkleinen
Habseligkeiten betrachten.
 Hier seht ihr, wo ich das ganze Zimmerchen platziert habe.
Oben auf einer Kommode.
Von hier hat Prinzessin Herminchen einen fabelhaften Ausblick auf ihr Königreich.
 Und ich kann von meinem Arbeitsplatz immer zu den niedlichen 
Möbelchen hinüberluschern.
Wenn ich was süß finde, dann muss ich es mir nämlich immer wieder 
ansehen und mich darüber freuen.
Genauso ein feines Schlafzimmerchen hätte ich gerne nämlich auch ...
nur ein paar Nummern größer ;-)

Ich wünsch euch einen allerliebsten Sonntag ihr Lieben!

18. Februar 2015

Vogelscheuche, Bücherliebe und Blümelein

Huhu, ihr Lieben!
Ich habe euch im letzten post ja schon erzählt,
dass ich soo viel genäht habe.
Hier zeig ich euch nun einen Kameraden, der aus meiner Nählust entstanden ist.

Ist er nicht zucker?
Ich wollte schon lange mal die Tilda Vogelscheuche nähen.
 Ich bin ja wirklich kein Ass an der Nähmaschine und wenn ich meine Heißklebepistole
nicht immer zum Einsatz rufen würde, dann würde wahrscheinlich das Meiste 
ungenäht in der Ecke liegen bleiben 
aber diesmal bin ich sehr sehr zufrieden.
 Durfte sogar mal offiziell zur Klebepistole greifen, 
weil die Haare ja fest unter den Hut mussten *g*

Hab mir im Wohnzimmer gleich ein kleines tildafeines
Garteneckchen eingerichtet.
Mit dem kleinen Gitter, was ich mal aus dem 
Schrottcontainer in der Schule gefischt hab, kleinen Bilderchen, 
kleinem Gießkännchen, Oma Hases alter Suppenterrine und zauberhaften
 zartrosa Becherprimeln 
(die aber leider schon verblüht sind)

 Ich mag diese nostalgischen Blumen- und Tierbilder soooo gerne
 Ich finde, das passt auch immer Alles so gut zusammen. 
Ich wollte ein bißchen den Look vom Tildas Sommerwelt einfangen.
Das ist mit Abstand mein Lieblingstildabuch.

 Passend zum Gartenthema hab ich ganz günstig zwei Bücher ergattert, 
auf die ich schon lange ein Auge geworfen hatte.

"The Country Diary of an Edwardian Lady"
und
"The Country Flowers of a Victorian Lady"

 Beide für unglaubliche 80Cent!!!
 Und alle Beide gefüllt mir wunderschönen nostalgischen 
botanischen Zeichnungen.
 Kann mich gar nicht sattsehen an den hübschen Bildern.
Fast, als flöge der Sommer gleich hinaus.
 Meine Sammeltassen sehen übrigens auch aus, 
als wären sie gerade aus den 
Büchern gehüpft, nicht?
Die süßen Rosentassen und die kleine Kanne hatte Jemand (wahrscheinlich 
wegen Hässlichkeit) ganz günstig abzugeben. 

Ich bin so froh, dass ich sie noch ergattern konnte.
Finde sie wirklich aller- allerliebst.

Die zarten Röschen haben mir direkt so gut gefallen. Und dann auch noch in Kombination,
mit diesem frischen blau und dem lila - 
 ein Traum!
 Wie die alten Bilder aus den beiden Büchern.

Goldregen und Flieder...
 ...und jede Menge Rosen.
Heckenrosen haben es mir auch sehr angetan.
Ich muss in diesem Jahr ganz dringenst welche in meinen 
Garten pflanzen.
 Und noch ein Blümelein tummelt sich grade auf meiner neuesten Handarbeit.
Ich wollte mich unbedingt mal an einer kleinen Tildarose versuchen.
Hab wirklich ewig nicht mehr gestickt.
 Musste auch ein paarmal neu ansetzen, weil der Faden schief war. 
Sowas änder ich dann immer gleich, weil es 
mich dann doch im Nachhinein immer ärgern würde.
Oma Hase hat früher immer zu mir gesagt:
"Kind, eine Stickarbeit, muss von hinten fast so hübsch aussehen, wie von vorne."
Wenn ich mir so die Rückseite ansehe, ist mir das wohl noch nicht so geglückt. 
Aber da das ja keine Tischdecke wird, wo man vielleicht auch die andere Seite sehen kann, 
denke ich, es ist ausnahmsweise mal gestattet.

Was sie auch noch gern gesagt hat war
"Langes Fädchen, faules Mädchen."
Und damit hat sie nun wirklich Recht. Hab mir so oft einen Knoten 
in den Faden gezogen, weil er ja natürlich besonders lang sein musste, 
damit ich nicht ständig einen alten und neuen Faden vernähen muss. 
Das hab ich mir jetzt wirklich mal zu Herzen genommen, 
da lieber mal einen Kürzeren zu nehmen.
 Hier ist sie schon fertig.
Was das Feines gibt, wenn's fertig ist, 
zeig ich euch aber erst beim nächsten Mal.
Ich wünsch euch einen wunderbaren Tag!

16. Februar 2015

Ein neuer Anfang und der Frühling in der Suppenschüssel


Aller Anfang ist schwer.
Ganz besonders, wenn man versucht, dort wieder anzuknüpfen, wo man aufgehört hat...
wo man ganz plötzlich aufhören musste, weil es nicht mehr weiterging.

Wenn man von dunklen Tagen so lahmgelegt wird, hat man zumindest viel
 Zeit zum Nachdenken.
Und plötzlich ist es Februar und man muss einfach irgendwie 
wieder weitermachen.
 Nämlich ganz genauso, wie es die Natur auch Jahr für Jahr wieder schafft.
Sanft und langsam aber mit frischem Mut voran
 Und auch, wenn dies nur ein kleiner leiser Anfang sein wird,
geht es doch weiter, denn auch mit kleinen Schritten 
kommt man vorwärts.

 Deshalb gibt es heute, zum Einstimmen, ein paar Bilder für euch, aus dem Hasenhäuschen.
Ganz zwanglos und nur zum gute Laune machen.

Hier seht ih meinen Valentinstagsstrauß von vorgestern.
Ist er nicht einfach himmlich?
Ich freu mich wirklich immer sehr, wenn der Herr Hase mir rosa Röschen mit 
nach Hause bringt aber die gestreiften Pfefferminzrosen, 
find ich ganz besonders hübsch.



 Der Frühling kommt so langsam in unser Hasenhäuschen.
Mit Sonne und wärmeren Temperaturen 
(man könnte fast meinen, es wäre schon Mitte März)
und hier haben sich schon zwei kleine Häschen in Oma Hases 
Suppenschüssel breitgemacht.
 Früher gab's aus der Schüssel zu Sankt Martin immer die Nudelsuppe 
zum Weggemann und jetzt
blühen da drin kleine Gänseblümchen.
Oma Hase würde sicher schmunzeln.

Den kaputten Teller, hab ich einfach zum Dekorieren hinten in die Erde gesteckt.
Ich finde ihn zu schade zum Wegwerfen und das Muster war auch noch heile.
 Unser Haus wird immer blümchenfeiner.
Heimlich, heimlich, denn der Herr Hase findet meinen 
Blümchen-Kitsch ganz furchtbar.
 In meinem Zimmer schaut es ja schon lange so aus und ich 
find's einfach so schön und gemütlich.
***
Auf meinem Zeichentisch ist der Zeichenkram erstmal der Nähmaschine
 gewichen, denn ich habe in letzter Zeit wirklich viel und ausgiebig 
genäht. Das zeige ich euch aber ein andermal.

Da liegt übrigens der Übeltäter immer noch und rattert lautstark vor sich hin.
Ich hoffe, dass er bald wieder problemlos läuft. Dieser ganze Technik-Killefiz
ist ja leider so wahsinnig teuer.
 So, ihr Lieben!
Das war er, der erste kleine Anfang.
Ich freu mich, dass es hier wieder losgeht und ich hoffe,
ihr seid wieder mit dabei.
Ich wünsch euch noch einen herrlichen Rosenmontag!