13. September 2016

Einfach mal anders

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, teste ich grade Wege, ein bißchen anders zu malen. Etwas mehr so, wie ich es grade mag. 
Die Figuren sind nicht mehr so hyper-superniedlich aber das finde ich gar nicht schlimm. 
Ich persönlich denke, dass die Figuren irgendwie interessanter anzuschauen sind. Als hätten sie mehr Charakter in sich. Eben Ecken und Kanten und nicht nur huschi-wuschi-weichgespült. Das brauche ich grade eben einfach. 

Zeichnen ist für mich immer ein Tanz im Augenblick und da ändert sich ständig die Musik. Wer will auch immer auf das gleiche Lied tanzen?
 



Ich greife auch selber sehr gerne zu Bilderbüchern, die ein bisschen anders und manchmal etwas skurriler sind. 
Die meisten meiner Bilderbücher sind aus den Händen französischer Autoren und Illustratoren, weil sie irgendwie zeichnerisch viel freier und unkonventioneller an Formen und Farben rangehen und das bewundere ich sehr.
Da ist bei mir noch viel Luft und Potential nach oben offen, wie es eine meiner Lehrerinnen früher immer zu sagen pflegte, um mich auf ihre liebgemeinte Art, zu Mehr anzutreiben.
Es fühlt sich für mich grade auch so an, als wäre es kreativer sich nicht an dem Perfekten zu orientieren und eben nicht alles so zu machen, wie es tatsächlich ist. 

"Die Gedanken sind frei." 

Zeichnen ist für mich wie ein wirrer schöner Traum, der sein eigenes Leben lebt, seine eigene Geschichte schreibt und die muss nicht immer logisch oder realistisch sein. Ganz im Gegenteil. Die Fantasie lässt sich nunmal nicht in einen Käfig sperren.




11. September 2016

Jede Menge Feenkinder

Manchmal bin ich innerlich so richtig sonntags-flauschig... kennt ihr das? Dann mag ich am liebsten nur herummümmeln und lungern, aus dem Fenster sehen, gähnen und in meinen eigenen Gedanken Zeit verbringen. Leider, leider, leider ist das in den letzten Jahren sehr selten geworden aber heute bin ich trotz Arbeit so richtig sonntagskuschlig *g*.




Denn in meinem Kopf wuseln wieder allerlei kleine Feenkinder umher. Ich hab eine neue Leidenschaft für Rag-Dolls (Lumpenpuppen) entwickelt und das sieht man ihnen auch sehr an. Ich mag es, wenn Muster scheinbar nicht zusammenpassen, Farben wild durcheinanderwirbeln, wie in einem Kaleidoskop und alles ein bißchen verrückt und anders ist.



Ihre kleinen Gesichter mag ich besonders gerne. Verschmitzt, schelmisch, diebisch, launisch und grinsegriemelich  - wie richtige Feenkinder eben so sind 

  





Und sie haben eben auch ihren ganz eigenen Modegeschmack. Wenn man in der freien Natur lebt, mit den Blättern um die Wette fliegt, der frische Wind Einen an der Nase kitzelt und man durch die Pfützen springt, ist es immer gut, wenn man mit Stiefelchen, Schal und Mütze auf alles vorbereitet ist und dem Wetter trotzen kann.



Ich wünsche euch auch einen so wunderbar verrückten und verflauschten Sonntag!